Ruderlager
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Ruderlager

Das Ruderlager beschäftigt uns offenbar so alle 7 bis 10 Jahre.
Kai aus Cuxhafen schrieb mir gerade und er bestellte sich einen Satz Ruderlager bei SVB. Ähnlich wie bei uns, so müssen auch Yvonne und Sebastian von der NewOr(?) ihr Ruderlager bald austauschen.

Da man mir in unserer Marina das Ruderlager nicht reparieren konnte, fuhr ich zum Felix nach Izola (Danke für den Tipp, Horst!). Felix wechselte nach eigenen Angaben bereits mehr als 100 Ruderlager, also genau der Richtige!

Wenn alles richtig gemacht wurde, sieht so das Ergebnis aus:


Für das Ziehen des Ruders war das Wetter leider viel zu gut! Bei 35°C im Schatten mußte unter dem Ruder ein ca. 90cm tiefes Loch gegraben werden. So konnte man das Ruder ziehen und anschließend die defekten Lager tauschen. "Warum das Loch und weshalb habt ihr nicht den Kran genommen?" - Nun, der Kran kostet 200€ die Stunde und der Felix meinte es gut mit mir. Seine Jungs waren übrigens sehr flink."







Das Inspektionsluk läßt sich nicht mehr öffnen. Also die vier Schrauben lösen und den ganzen Deckel abnehmen. Lars hat bisher mit dem Osculati-Inspektionsluk den aus meiner Sicht besten Umbau geschafft.

Hier nun das überholte Ruderlager.



Alexej konstruierte mir einen perfekt passenden Deckel. Wer auch einen haben möchte, kann mir eine Mail zukommen lassen. Ich stelle dann einen Kontakt zu ihm her.



Noch ein paar passende Schrauben organisiert...



Der neue Deckel ist eine Zier.



Doch er ist nicht nur eine Zier, sondern ermöglichte uns erstmals den Einsatz des gut in der Backskiste versteckten Notruders!



Also ab raus in die Bucht und das neue Notruder gleich ausprobieren!




Unseren Dank an Lars für die Idee mit dem nicht nur schönen Inspektionsdeckel, sondern auch für die gewonnene Sicherheit eines funktionierenden Notruders!
Leider hörte ich von einem italienischen 390er Besitzer, dem das Notruder brach. Doch ist es wohl besser ein Notruder zu haben, als hilflos dahin zu teiben. Wer mag, kann sich ja ein stabileres Notruder konstruieren.
Mein Sohn konnte jedenfalls das Boot auf Kurs halten und erlebte somit "das Pinnengefühl" hinter dem Steuerstand einer 390er.

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